Cindy Meinhardt

Wie uns zieht es viele Familien nach Schwerin. Flächen werden entwickelt und hätten Potential zu richtigen Quartieren zu werden. Jedoch wird, wie am Beispiel des Areals „Speichertraße, Lagerstraße“, kaum an Gemeinschaftsflächen gedacht. Wir brauchen Spiel-, Sportplätze – auch für größere Kinder, Badeplätze, Grünflächen – Orte an denen man sich begegnen und aufhalten kann!

Bezahlbares Wohnen für Familien wird an den Rand der Stadt verschoben – aber wo bleibt die Infrastruktur beispielsweise in Friedrichthal und Wickendorf? An einen wohnortnahen Kindergarten, eine Schule, Einkaufsmöglichkeiten, eine gute Verbindung an den öffentlichen Nahverkehr und sichere Radwege muss gedacht werden, bevor die Häuser stehen.

Mir ist es wichtig, dass in der Stadtentwicklung ganzheitlich gedacht wird. Stadtteile sollen entwickelt werden, so dass es nicht nur Wohnorte sondern richtige Lebensorte werden.

Mir liegt viel daran, dass Schwerin als Kommune klimabewusst handelt. Die aufwendig erstellten  Konzepte zum Klimaschutz, zur Klimaanpassung und Verkehrsberuhigung müssen endlich konsequent umgesetzt werden!

Ganz persönlich bemühe ich mich, Müll und Plastik zu vermeiden. Dabei versuche ich ressourcenschonend einzukaufen. Das ist im Alltag bei all der Verpackungsflut nicht leicht und gerade als Familie eine Herausforderung. Sicher müssen Lösungen zur Abfallvermeidung auf höheren Ebenen beschlossen werden,  aber ich bin überzeugt, dass auch kleine Schritte etwas bewegen. Jede eingesparte Brottüte, jeder Gemüsebeutel oder Kaffeebecher bedeutet weniger Müll zu produzieren. Daher setze ich mich für die Stärkung der regionalen Märkte und Initiativen wie einen „Unverpaktladen“ in Schwerin ein. Auch als Kommune gibt es Möglichkeiten Müll zu vermeiden. Beispielsweise sollte bei Festen und Veranstaltungen Mehrweggeschirr oder recycelbares Geschirr, wie es andere Städte z.B. Parchim mit seinem Martinimarkt bereits vormachen, verpflichtend sein.
In diesem Jahr haben wir in unserem Kleingarten Roggen angesät, um im Sommer daraus Strohhalme zu schneiden – ein Experiment – ein kleiner Schritt.

Aber wie heißt es in dem Kinderlied – viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern!

Für Schwerin als klimabewusste Lebenshauptstadt!

Engagement

Mitglied im Freundeskreis der Stadtbibliothek

Mitglied im Kleingartenverein „Schelfwerder“e.V.

Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Gefahrenabwehr und Ordnung

Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Sport und Soziales